


-Mandibeln sehr groß und kräftig, Körper +/- zylindrisch. Große Arten von 10-24 mm. Hierher Gattung >>>Parandra [Abb. 4] und >>>Spondylis [Abb. 5], die deutlich 5-gliedrige Tarsen haben.

-Abdomen mit 6 sichtbaren Sterniten Hierher auch Arten einer Familie, bei der das erste Sternit mitunter schwer sichtbar ist, das Abdomen erscheint daher 5-gliedrig. Fühler mit 3-gliedriger Keule, deren Endglied am breitesten und abgestutzt ist [Abb. 7]. Bei allen Tarsen sind die ersten 3 Glieder ± stark gelappt, das 4. sehr klein und vom 3. umschlossen. Habitus [Abb. 8]. Unterfamilie >>>Korynetinae der

Halsschildbasis so breit wie die Basis der Flügeldecken. Sein Seitenrand mit den Flügeldecken gemeinsam gebogen [Abb. 15] [Abb. 16] [Abb. 17].


-Halsschildbasis schmäler als die Flügeldecken an den Schultern, stark gegen die Flügeldecken abgesetzt, Seitenrand gezähnt [Abb. 18] [Abb. 19]).

Halsschild nur nach vorn verengt [Abb. 16] [Abb. 15] [Abb. 17]. Hinterhüften deutlich quer, reichen fast bis zum Episternum


-Halsschild rundlich, nach vorn und nach hinten verengt [Abb. 24] [Abb. 27]. Hinterhüften rundlich oval. Dermestidae, Unterfamilie

>10 mm groß, gestreckt. Bei uns 1 Art [Abb. 28].

-Vorderhüften rund zapfenförmig vorstehend [Abb. 9]. Tarsenglieder alle ziemlich gleichbreit, 1. Glied länger als das letzte. Körper meist mehr zylindrisch. Halsschild oft ± kapuzenförmig vorgezogen [Abb. 30]. Fühler oft mit 3 verlängerten Endgliedern, gesägt oder sehr stark gekämmt [Abb. 26]. Familie Ptinidae, Unterfamilie (Die Tabelle umfaßt die Anobiidae der älteren Autoren)


Fühler schnurförmig oder leicht gesägt [Abb. 31]. Körper oval. Halsschidseitenrand glatt. Letztes Tarsenglied schmaler als das vorletzte oder länger als das erste.
-Fühler gekämmt (♂ [Abb. 32]) oder gesägt (♀ [Abb. 33]). Tarsen pseudotetramer, das 4. Glied sehr klein und im 3. versteckt und dieses vom 2. überdeckt. [Abb. 34].


-Fühler mit lockerer 3-gliedriger Keule [Abb. 35]. Halsschildseitenrand gekerbt.



1. Abdominalsternit viel länger als das 2.; Fühlerkeule 2gliedrig [Abb. 39]. Kopf unter dem Halsschild frei vorgestreckt [Abb. 40] . Familie Ptinidae, Unterfamilie

-1. Abdominalsternit kaum länger als das 2.; Fühlerkeule 3-4gliedrig. Kopf bei Ansicht von oben unter dem kapuzenförmig vorgewölbten Halsschild verborgen [Abb. 41].
5. Hinterleibssternit konisch vorgezogen, so lang wie die 3 vorhergehenden zusammen. Flügeldecken am Ende abgestutzt, lassen das Pygidium frei [Abb. 43].
Trochanteren der Mittel- und Hinterbeine fast so lang wie die Schenkel [Abb. 44]. Schlank, langgestreckt, schnellkäferähnlich [Abb. 45], > 6 mm. Nur 1 Art.

Körper auffallend lang, zylindrisch. Fühler gesägt. Kiefertaster der ♂♂ gefächert [Abb. 48]. Flügeldecken bedecken den Hinterleib nicht vollständig [Abb. 49]. (=Lymexylonidae)

Fühlerkeule aus 3 Gliedern bestehend, die ein geschlossenes Längsoval bilden [Abb. 50] [Abb. 51]. (Nur 1 Art von 5-7 mm Länge, oval, mäßig gewölbt, schwarz mit bläulichem Metallglanz.)

Hinterhüften schräg gestellt, nach hinten vorragend [Abb. 55]. Körper mit seitlich ausstülpbaren Hautblasen. Fühler, Tarsen oder Flügeldeckenspitze oft mit Auszeichnungen beim Männchen. Habitus: [Abb. 56]

Fühler mit stark abgesetzter, 3-gliedriger Keule. Flügeldecken mit gereihten Haarbüscheln. Bei uns nur eine 4-5 mm große, im Baumsaft lebende Art [Abb. 62] [Abb. 63].

Clypeus von der Stirn nicht getrennt, keine weitere Naht zwischen Oberlippe und Stirn. Die Hinterhüften stoßen fast aneinander. Fühler auf der Unterseite des Halsschilds einlegbar. Hinterrand des Halsschilds vor dem Schildchen einfach, nicht eingebuchtet oder abgestutzt. Aedoeagus an der Spitze mit einer tiefen Kerbe, ♀ Genitalapparat kurz, palpenförmig gegliedert. Habitus [Abb. 65] [Abb. 66].

-Clypeus von der Stirn durch eine feine Naht getrennt [Abb. 67]. Die Fühler werden in der Ruhestellung um die Augen herumgelegt und mit dem Kopf in den Halsschild zurückgezogen. Hinterrand des Halsschilds in der Mitte vor dem Schildchen vorgezogen und abgestutzt. Aedoeagusspitze nicht gespalten, ♀ Genitalien als langer, starrer Ovipositor ausgebildet [Abb. 68]. Habitus [Abb. 69].





1. Tarsenglied klein, 5. verlängert [Abb. 77]. Gestreckte, abgeflacht zylindrische [Abb. 78] oder kurzovale, fast halbkugelig gewölbte Arten [Abb. 79]. (Hierher auch die wieder in diese Familie eingegliederten Aspidiphoridae.)


Fühler mit deutlich 2-3gliedriger Keule [Abb. 80]. Schildchen ± dreieckig [Abb. 81].

-Fühler geknopft, Spitze des Endgliedes nur geringelt [Abb. 82]. Schildchen quer elliptisch. Familie Monotomidae, Gattung
Halsschild und Flügeldecken zur Basis stark abgeflacht [Abb. 84]. Halsschild deshalb leicht beweglich. Der Vorderbrustdornfortsatz greift locker in die Vertiefung der Mittelbrust ein [Abb. 85]. Die Käfer schnellen sich in die Luft, wenn sie auf den Rücken gefallen sind. Unsere Arten 2-40 mm groß [Abb. 86]. Website siehe >>>http://www.elateridae.com/index.php?lg=uk


2-3,2 mm große, einfarbig braune bis braunschwarze Arten [Abb. 89].
-In Europa eine 4-5 mm große Art [Abb. 92], schwarz mit roten Flecken auf den Flügeldecken die selten fehlen. Familie Elateridae, Unterfamile
Augen relativ klein, rundlich. 1. Fühlerglied schaftförmig groß und in eine tiefe Furche unterhalb der Augen einlegbar [Abb. 93]. Habitus: [Abb. 94].

-Augen groß, oval-langoval. 1. Fühlerglied klein, Kopf unter den Augen selten mit deutlicher Fühlerfurche [Abb. 95]. Habitus: [Abb. 96].

Epipleuren der Flügeldecken von der Seite nicht sichtbar, weil sie nach innen umgeschlagen sind [Abb. 97] . Kleine, glänzende, halbkugelig gewölbte Tiere.






-Vorderhüfthöhlen hinten geschlossen [Abb. 105]. Habitus: [Abb. 106]. 4. Tarsenglied meist klein, im trichterförmig erweiterten 3. Glied sitzend [Abb. 107].


-Die vorderen Hüfthöhlen hinten fast in der ganzen Breite offen. Die Vorderhüften deutlich quer. Die Flügeldecken verworren punktiert, wenigstens auf der hinteren Hälfte mit deutlichem Nahtstreifen.


-Mit Augen. Vorderbrust mit dornförmigem Fortsatz, der lose in eine Vertiefung der Mittelbrust eingreift [Abb. 85] [Abb. 86]. Die Käfer können sich sich in die Höhe schnellen wenn sie auf dem Rücken liegen.

Die Hinterhüften bilden große, ovale Platten, unter denen die Schenkel verborgen sind [Abb. 112]. Habitus [Abb. 113].

5. Hinterleibssegment konisch verlängert, so lang wie die 3 vorhergehenden zusammen, 6. klein. Flügeldecken abgestutzt, den Hinterleib nicht ganz. bedeckend [Abb. 43].


Kiefertaster groß und lang mit kleinem, scharf zugespitztem Endglied, das ahl- bis kegelförmig in einem verdickten vorletzten Glied sitzt [Abb. 116]. Halsschild stark abgesetzt und meist viel schmaler als der ovale Hinterleib. Kleine Käfer unter 3 mm [Abb. 117].

Ovale Käfer von etwa 3 mm Größe und gelblich-bräunlicher Farbe. Fühler mit deutlich abgesetzter 3- oder 5gliedriger Keule, in letzterem Falle ist das 2. Keulenglied klein [Abb. 118]. (Triarthron und Hydnobius)
Halsschildseiten querüber gerundet, ohne Seitenrandkante; Basis meist abgeschnürt und viel schmaler als die Flügeldeckenbasis. Kiefertasterendglied meist ± beilförmig. Meist bunte Käfer [Abb. 42] [Abb. 119].

Bei allen Tarsen sind die ersten 3 Glieder ± stark gelappt, das 4. sehr klein und vom 3. umschlossen. Fühler mit 3gliedriger Keule, deren Endglied am breitesten und abgestutzt ist [Abb. 7]. (>>>Korynetinae [Abb. 8])

Das 1. Fühlerglied so lang wie das 2. und 3. zusammen, etwas schaftartig. Fühler meist deutlich gekeult. Große, kräftige und breite Käfer [Abb. 120].
Flügeldecken mit 9 regelmäßigen, deutlichen Punktreihen. Eine Art mit herzförmigem, zur Basis konkav verengtem Halsschild mit breitem, flach aufgebogenem Seitenrand gehört hierher. (>>>Pteroloma - die Art ähnelt einer Carabide und ist davon durch die zur Spitze verdickten Fühler zu unterscheiden [Abb. 121].).
Vorderhüften flach, walzenförmig. Fühler mit symmetrischen Gliedern, die 3 letzten Glieder vergrößert und verbreitert, eine lockere Keule bildend [Abb. 35]. Mandibeln 2-spitzig.
Körper ungewöhnlich lang und fast zylindrisch, aber weich und deshalb oft etwas zusammengefallen. Halsschild stärker gewölbt und mit wulstigem Seitenrand; Beine und Tarsen sehr schlank [Abb. 122], ♂ mit gefächerten Kiefertastern. Familie Lymexylidae, Gattung (=Hylecoetus Latr.)
Mit Leuchtorganen auf dem 5. und 6. Hinterleibssegment. Augen sehr groß, kugelig. Meist Halsschild vorn halbkreisförmig vorgezogen, den Kopf vollständig bedeckend. ♀ oft nur mit Flügelstummeln [Abb. 123]. (Im Süden Europas die Gattung Luciola ohne vorgezogenen Halsschild, an den großen Augen und den Leuchtorganen aber sofort kenntlich.)


Vorderbrust mit kleinem, schmalem Prosternalfortsatz [Abb. 126], Mesosternum mit kleiner Grube zur Aufanhme dieses Fortsatzes. Trochanteren länglich mit gerader Ansatzfläche für die Schenkel. Flügeldecken dunkelrot mit dunklem Nahtsaum [Abb. 127], selten braun.

-Vorderbrust ohne deutlichen Prosternalfortsatz [Abb. 128], Mesosternum ohne Grube. Trochanteren groß, dreieckig, mit nach hinten gerichteter Spitze [Abb. 124]). Die Flügeldecken auffallend netzartig und bei unseren Arten brennend rot oder gelbrot [Abb. 129].


Beine mäßig lang und ziemlich kräftig. Fühler sehr kräftig, stark gesägt [Abb. 130] oder gekämmt [Abb. 131]. Färbung unserer mitteleuropäischen Arten einfarbig schwarz oder schwarz mit gelben Flügeldecken, im Mittelmeergebiet auch schwarz mit rotem Halsschild. Eigentliche taxonomische Einstellung: Familie Elateridae, Unterfamilie Agrypninae, Tribus Drilini. Da die Umstellung noch nicht allgemein vollzogen ist, verwende ich die bisherige Klassifikation als eigenständige Familie

-Beine lang und schlank. Fühler lang und dünn, oft schwach gesägt. Färbung sehr verschieden, meist bunte Arten [Abb. 132].