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Körper gelb bis braun [Abb. 2], manchmal 2-farbig: Kopf und/oder Halsschild braun, Flügeldecken gelb mit +/- großer brauner Schidchenmakel; matt, ohne Metallschein. Fühlerglieder kurz, nicht länger als breit und beim ♀ zusammengedrückt. Geschlechter wenig verschieden. Um 3 mm. D: Süditalien, Sardinien, Frankreich: Korsika; Malta, Nordafrika.


Augen auffällig groß und vorgewölbt, die Stirn zwischen ihren Innenrändern 1/3 der Gesamtbreite des Kopfes messend. Halsschild nicht breiter als lang, in oder vor der Mitte am breitesten, glänzend, mäßig dicht punktiert, schwarz, Schienen ± aufgehellt. 3,5-4 mm. D: Aus Italien beschrieben, in Jugoslawien, Ungarn und der Tschechoslowakei sowie in Österreich nachgewiesen.
Oberseite schwarzblau, Halsschild 1,3 x so breit wie lang, in der Mitte am breitesten, die Seitenfurche flach und erloschen. Halsschild spärlich punktiert, neben dem Seitenrand gerunzelt. Flügeldecken grob aber erloschen punktiert, der Untergrund unregelmäßig erloschen gerunzelt. Fühler kurz, die vorletzten Glieder rundlich. 3,5 mm. D: Nach einem ♂ aus Ungarn beschrieben, auch in der Tschechoslowakei festgestellt.
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-Oberseite schwarz. Halsschild 1,3 x so breit wie lang [Abb. 6], hinter der Mitte am breitesten. Die Längsfurche an der Seite scharf eingeschnitten. Halsschild kräftig und dicht punktiert, Flügeldecken auf fein verrunzeltem Grund fein und dicht punktiert, Fühler kurz, vorletzte Glieder verrundet dreieckig. ♂: Klauen der Vorder- und Mitteltarsen mit einem breiten, abgestutzten Zahn. Nicht nur das 5., sondern auch das 4. Sternit in der Mitte des Hinterrands mit einer eingedrückten glänzenden Fläche, die kleiner ist als die des 5. Sternits. 3,5-4,5 mm [Abb. 7]. D: In ganz Europa ohne den Südwesten; in Mitteleuropa überall häufig.

Jede Flügeldecke mit einem Längswisch gehäufter silbrigweißer Grundbehaarung, der sich von der Basis nach hinten keilförmig verengt. ♂: mittlere Fühlerglieder stärker und nach innen ausgeprägt winklig erweitert [Abb. 8]. 3-eckiger Eindruck des 5. Sternits tief, im Grunde glänzend. Aedoeagus zur Spitze eingeschweift verengt [Abb. 9]. D: Vom Wallis bis zu den Seealpen vorkommend. (=valesiacus Pic)

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-Flügeldecken nur mit wenigen eingesprengten hellen Härchen, besonders an den Seiten. ♂: mittlere Fühlerglieder innen stumpf abgerundet [Abb. 10] [Abb. 11]. Aedoeagus einfach gerundet zugespitzt [Abb. 12]. Wie die vorige Art von der gedrungenen Gestalt des niger [Abb. 5]. Halsschild stärker quer, um die Hälfte breiter als lang, seitlich stark gerundet. ♂: Halsschild näher der Mitte am breitesten, Flügeldecken ± parallelseitig. Hinterrand des 5. Sternits 3-eckig eingedrückt, der Eindruck am Grunde meistens fast vollständig punktiert. 6. Sternit gerundet ausgeschnitten, in der Mitte tief rinnenförmig eingedrückt. ♀: Halsschild näher zur Basis am breitesten, Flügeldecken nach hinten stärker erweitert. B: In Blüten oft häufig. In subalpinen und alpinen Lagen, vorzugsweise in Höhen von 1400 m bis über 2000 m. D: Von den Alpen bis in die Slowakei und zur Balkanhalbinsel verbreitet.



Halsschildscheibe kräftig punktiert. Halsschildseiten in der Mitte gewöhnlich deutlich stumpf gewinkelt und nach vorn stärker verengt. Oberseite schwarz behaart. Klauen schlank, an der Basis schwach verdickt und schwach gezähnt. 3-eckiger Eindruck des 5. Sternits kleiner. Aedoeagus in Seitenansicht vor der Spitze ohne Zahn [Abb. 13]. 4,8-5,6 mm. D: Boreomontan verbreitet. In Mitteleuropa montan bis subalpin in Bergwäldern. Fehlt in der Tiefebene.

Schienen gelb; Nominatform. D: Piemont und Bergamasker Alpen.
-Schienen dunkelbraun oder schwarz. B: In Gebieten, wo subalpinus und obscurus gemeinsam vorkommen, scheint subalpinus die tieferen Lagen zu bevorzugen. D: Im südöstlichen Alpengebiet von Osttirol bis Niederösterreich nicht selten, Südostbayern selten. In Kärnten bisher nur südlich der Drau. Die Angaben über die ♀ dieser Arten siehe LZ >>>11
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Ober- und Unterseite metallisch blau, seltener grünlich oder blauschwarz [Abb. 20]. Fühler und Beine schwarz mit blauem Metallglanz. Kopf und Halsschild kräftig und mäßig dicht punktiert, der Halsschild manchmal etwas verrunzelt. Grundbehaarung der Flügeldecken ziemlich lang und abstehend, schlecht von den dazwischenstehenden aufgerichteten Börstchen zu unterscheiden. ♂: Fühler lang und schlank, die Körpermitte überragend, innen und außen lang schwarz behaart. 5-6 mm. D: In ganz Europa ohne den Norden, in Mitteleuropa häufig, nur im Osten seltener. (=cyaneus (F., 1775))
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Halsschild bis auf eine schmale glatte Längsschwiele (♂) oder gänzlich (♀ [Abb. 21]) gleichmäßig dicht punktiert, die Punktur zur Mitte der Scheibe kaum weitläufiger. Schwarz mit Bleiglanz, Schenkel einschließlich der Hüften schwarz, Trochanteren der vorderen Beinpaare gelbbraun, Schienen und 2. FühlergIied gelbrot, bei var. nigripes auch die Schienen dunkel. ♂: Augen kleiner als bei den ♂ der folgenden Arten. Stirn so breit wie die halbe Kopfbreite, deutlich breiter als ein Auge, nicht vertieft. Vorletzte Fühlerglieder reichlich 2 bis 3 x so lang wie breit. 3,8-4,5 mm. Habitus [Abb. 22]. D: In Europa mit Ausnahme des Nordens und Nordostens, in Mitteleuropa im Westen und Süden nicht besonders selten, im Norden und Osten selten oder gebietsweise fehlend. Var. nigripes vorzugsweise im Südosten. (=flavipes Ol.)

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Schienen und Tarsen sowie Vorderschenkel und Vorderhüften zumindest zum Teil gelb [Abb. 23] [Abb. 24]. Oberseite mit grünem oder Bronzeschimmer, die Grundbehaarung mit schwachem metallischen Goldglanz. ♂: Vorderklauen schwach gezähnt, 4. und 5. Sternit mit einem Grübchen [Abb. 25]. Aedoeagus [Abb. 26] [Abb. 27] [Abb. 28]. 3,5-4,6 mm. D: Europa ohne den Norden, in Mitteleuropa überall sehr häufig





Grundbehaarung fein, schräg aufstehend, von gleicher Farbe wie die lange Borstenbehaarung. Halsschild deutlich quer (1/4 breiter als lang), in der Mitte stark glänzend und unpunktiert. Oberseite schwarz mit blauem Metallschimmer. 3,5-4,3 mm. ♂: 5.-7. Fühlerglied nach innen deutlich 3-eckig erweitert. Aedoeagus [Abb. 29]. D: Westeuropa.
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-Grundbehaarung anliegend, hell silbergrau. Halsschild nicht quer, Scheibe glänzend, weitläufig punktiert. Schwarz, erzschimmernd [Abb. 30]. 4-5,2 mm. ♂: 5.-7. Fühlerglied nach innen gerundet erweitert, an der Spitze stumpf verrundet [Abb. 31], vorletztes Glied 2,5 bis 3 x so lang wie breit. Aedoeagus [Abb. 32] [Abb. 33], Parameren [Abb. 34]. D: Wohl in ganz Mitteleuropa, aber im ganzen nicht häufig. (=aerosus Kiesw.) Die Aussage von Lohse, daß die Fühlerglieder 5-7 beim ♂ fast parallelseitig seien, ist nach meinen Tieren nicht nach vollziehbar. Auf größeren Exemplaren mit längeren Fühlern (vorletzte Glieder 3-4 x so lang wie breit) fußen sämtliche bisher auch genitaliter nachgeprüften Angaben für Meldungen von D. nigrocyaneus Muls. aus Mitteleuropa.




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Einschließlich der Fühler und Beine schwarz, Oberseite mit Bleischimmer und anliegender silbergrauer Grundbehaarung. Auf den fein punktierten Flügeldecken befinden sich in Längsreihen geordnete glatte kahle Pusteln, die besonders beim ♀ sehr deutlich sind und in denen die aufgerichteten schwarzen Borsten entspringen. Fühler des ♂ von halber Körperlänge, Halsschild quer mit gerundeten Seiten und verrundeten Hinterwinkeln. Körper des ♀ gedrungener, Halsschild viel breiter als der Kopf, stärker quer, etwas hinter der Mitte am breitesten, mit verrundeten Hinterwinkeln. 3,5-4,6 mm. D: Aus West- und Südeuropa nach Mitteleuropa einstrahlend und hier vorzugsweise im Westen in Wärmegebieten nicht besonders selten. Sonst nur sporadisch und selten in wärmeren Gegenden des mittleren und östlichen Mitteleuropa.
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-Schwarz mit grünlichem Bronzeschimmer, Schienen und Tarsen gelbrot. Oberseite mit anliegender grauer Grundbehaarung und aufgerichteten schwarzen Borsten. Flügeldecken fein, gleichmäßig, etwas querrunzelig punktiert. Fühler des ♂ sehr lang und schlank. Halsschild ± quer 4-eckig, die Seiten nur schwach gerundet. 4,2-5 mm. D: Fast in ganz Mitteleuropa, aber nicht häufig, im Osten häufiger als im Westen, im Nordwesten sehr selten oder fehlend.
Arten aus Sardinien (nach Liberti, l.c.). Alle Fühlerglieder mit langen Haaren (beim ♂ deutlicher); beim ♂ das 5. Glied lang, etwas trapezförmig. Beim ♀ die Behaarung der Flügeldecken einfach, nur aus dünnen, ziemlich abstehenden, blassen Haaren bestehend, ohne schwarze Borsten. 3-3,5 mm. D: Italien.
Halsschild flach und deutlich quer, 2 x so breit wie lang. Einschließlich der Beine schwarz. Körper größer und breiter, 4,5-5 mm.
Schenkel und Fühler völlig schwarz, die Schienen rötlich oder gelblich. Halsschild stark punktiert und matt. 3,5-4 mm.