♂: Aedoagus [Abb. 1] im Innensack mit nur 1 apikalen sowie 1 basalen Sklerit von charakteristischer Form [Abb. 2]. Meist mit heller rötlichem halsschild, selten ganz schwarz. Von Süditalien über Griechenland bis zur Arabischen Halbinsel und Mittelasien verbreitet.

♂: Ventralfortsatz des Aedoeagus mit deutlich abgesetztem Apex (Ventralansicht) [Abb. 5], die kleinere der beiden apikalen Innenstrukturen stark gebogen (Lateralansicht). ♀: laterale Fortsätze des Tergits IX kürzer; Tergit X hinten mit Ca. 5 Borsten [Abb. 6]. Individuen vom europäischen Festland fast immer brachypter, ihre Flügeldecken deutlich (0,8-0,9 X) kürzer als der Halsschild. Holomediterran, vom Balkan und der Ukraine bis in den westlichen Mittelmeerraum. In Mitteleuropa bisher nur aus der Schweiz bekannt, möglichenveise aber auch in anderen Gebieten des südlichen Mitteleuropa nachzuweisen und bislang übersehen. Eurytop in Feuchtbiotopen: meist in Küstennähe. seltener auch an Salzstellen des Binnenlandes, in Sümpfen und auf Feuchtwiesen.




-Kopf gerundet quadratisch, Fühler dunkler, Halsschild manchmal rot; normalerweise ganz schwarz, Stücke mit hellerem Halsschild sind in Mitteleuropa seltene Ausnahme. Hinterflügel der brachypteren Morphe mindestens etwa doppelt so lang wie die Flügeldecken (submacropter). ♂: Aedoeagus [Abb. 10]; die kürzere der beiden apikalen Innenstrukturen nur schwach gebogen, die längere kürzer und weniger schlank. ♀: Tergit X etwas schlanker, hinten meist mit zahlreicheren (10-15) Borsten [Abb. 11]. Pontomediterran; von der Kaukasusregion und dem Balkan bis nach Südskandinavien und Frankreich. In Mitteleuropa überall, aber viel seltener als fracticorne. In Feuchtbiotopen, zumindest im Norden Mitteleuropas offenbar ausschließlich an Salzstellen der Küsten und des Binnenlandes sowie in anthropogenen Sekundärbiotopen (Gruben usw.).
