Familie Staphylinidae - Unterfamilie Pselaphinae

Coleoptera
Von Arved Lompe (n. C. Besuchet, E. Reitter, L. Ganglbauer)
Besuchet, C. (1956): Larves et nymphes de Psélaphides. Rev. suisse Zool. 63: 697-705
Besuchet, C. (1974): Pselaphidae in: Freude, Harde, Lohse "Käfer Mitteleuropas" Band 5 - Goecke & Evers, Krefeld >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\FHL05.pdf" p. 338
Palpenkäfer. Flügeldecken verkürzt, an der Naht geradlinig zusammenstoßend. Hinterleib stark verhornt, unbeweglich, mit nur 5 freiliegenden Tergiten, Flügeldecken mit einem Nahtstreif und einem oft nur durch ein Punktgrübchen angedeuteten Rückenstreif, nur bei den Clavigerini ganz ohne Streifen. Tarsen selten 2-, meist 3-gliederig, meistens nur mit einer Klaue. Diese Familie umfaßt nur kleine Käfer, meistens mit stark entwickelten Tastern von der mannigfachsten Form. Sie gehören zu den interessantesten Formen der Käfer und sind über alle Teile der Erde verbreitet. Die meisten Pselaphiden entwickeln sich in faulenden Pflanzenresten, in Humus und in Moos, immer an Feuchtigkeit gebunden. Gewisse Arten kommen im Schotter oder Sand am Ufer der Wasserläufe vor; andere leben endogäisch oder in Höhlen; ziemlich zahlreiche sind streng oder gelegentlich myrmekophil. Larven und Nymphen sind nur von einigen Arten bekannt. Die Pselaphiden werden heute als Unterfamilie der Staphyliniden betrachtet.
#1
Dimerus Fiori,🗺ColeowebTarsen 2-gliedrig, das 1. Glied sehr kurz. Kopf mit einem dreieckigen Stirneindruck, der nach hinten, zwischen die interokularen Grübchen, durch eine schmale, ziemlich tiefe Furche verlängert ist. Diskus des Halsschilds über die ganze Fläche ziemlich tief eingedrückt [Abb. 1]. Unsere Art hell rötlichbraun. Tribus Dimerini.
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Abb. 1
→ 2-Tarsen 3-gliedrig. Kopf und Halsschild anders verziert.
#2
Claviger Preyssler, 1790🗺ColeowebTarsenglieder 1 und 2 kurz, 3 lang. Fühler 6-gliedrig, das 1. verborgen und schwer sichtbar. Hinterleib nur mit 3 dorsalen Segmenten, das 1. sehr groß, aus drei miteinander verwachsenen Tergiten gebildet [Abb. 2] [Abb. 3]. Die Behaarung der Oberseite besteht aus verzweigten Haaren. Tribus Clavigerini.
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Abb. 2
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Abb. 3
→ 3-Tarsenglied 1 kurz, 2 und 3 lang. Fühler 11-gliedrig, das 1. Glied frei sichtbar. Hinterleib mit 5 deutlichen Tergiten. Behaarung der Oberseite aus nicht verzweigten Haaren gebildet.
#3
→ 4Alle Trochanteren kurz, Schenkel schräg auf den Trochanteren befestigt, den Hüften anliegend [Abb. 4].
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Abb. 4
→ 25-Trochanteren der Mittelbeine immer lang, ± keulenförmig, Schenkel weniger schräg auf dem Ende des Trochanters befestigt, von der Hüften entfernt [Abb. 5].
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Abb. 5
#4
→ 5Hinterleib mit gut entwickelter Seitenrandung auf den drei ersten Tergiten. Basis des 1. Tergits höchstens mit 2 Längskielchen. Apex des 1. Fühlerglieds nicht oder kaum ausgebuchtet.
→ 17-Hinterleib ohne Seitenrandung, nur mit einem Kielchen am Rand des 1. Tergits. Basis des 1. Tergits mit 4 Längskielchen, Apex des 1. Fühlerglieds auf der Dorsal- und Ventralseite ziemlich ausgebuchtet, daher der Distalrand vorne und hinten vorragend. Tribus Batrisini.
#5
→ 6Hinterleib mit 7 sichtbaren Sterniten bei den ♂, 6 bei den ♀. Taster immer klein; Hinterleib länglich, verflacht [Abb. 6] oder kürzer, gedrungen [Abb. 7]. Tribus Euplectini.
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Abb. 6
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Abb. 7
→ 18-Hinterleib mit 5 oder 6 sichtbaren Sterniten; zusammengezogen, konvex; nur bei Tychus ♂ mit 7 sichtbaren Sterniten, deren Taster sind aber immer groß.
#6
→ 7Hinterhüften einander fast berührend. Tarsen mit einer Kralle, neben der oft eine Borste steht.
→ 16-Hinterhüften deutlich voneinander entfernt. Tarsen mit zwei ungleichen Krallen, eine lang und stark, die andere klein und schlank, fast borstenförmig.
#7
→ 8Fühlerkeule symmetrisch. Körper subparallel, Vorderkörper ziemlich breit.
→ 15-Fühlerkeule asymmetrisch [Abb. 8]. Vorderkörper mehr verjüngt.
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Abb. 8
#8
Bibloporus Thomson, 1859🗺ColeowebBasalgrübchen des Halsschilds nicht miteinander durch eine Querfurche verbunden, jedes aber durch eine Längsfurche nach vorne verlängert [Abb. 9]. Prosternum gekielt.
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Abb. 9
→ 9-Basalgrübchen des Halsschilds miteinander durch eine Querfurche verbunden, die lateralen Grübchen nicht nach vorne durch Längsfurchen verlängert. Prosternum nicht gekielt.
#9
Meliceria Raffray, 1898🗺ColeowebUnterseite des Kopf auffallend lang behaart, die Haare am Ende verdickt. Vorderer oberer Rand der Vorderschenkel mit einem vorragenden Längskielchen versehen. Habitus [Abb. 10].
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Abb. 10
→ 10-Unterseite des Kopf normal behaart. Vorderschenkel ohne Längskielchen auf dem vorderen oberen Rand.
#10
→ 11Flügeldecken mit je 3, manchmal 4 Basalgrübchen. Basis des 1., oft auch des 2. Tergits mit einem Quereindruck, der beiderseits durch ± entwickelte Längskielchen abgegrenzt ist.
→ 14-Flügeldecken mit je 2 Basalgrübchen, diese manchmal atrophiert. Ohne Eindrücke oder Kielchen auf der Basis des 1. und 2. Tergits.
#11
→ 12Diskus des Halsschilds vorn ohne Längsfurche oder Grübchen. Kielchen der ersten zwei Tergite winzig klein, schwer sichtbar.
→ 13-Diskus des Halsschilds mit einer Längsfurche oder mindestens mit einem Grübchen. Kielchen der ersten zwei Tergite deutlich [Abb. 6].
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Abb. 6
#12
Pseudoplectus Reitter, 1882🗺ColeowebHinterleib nicht länger als die Flügeldecken, das 4. Tergit ein wenig kürzer als die vorhergehenden.
Bibloplectus Reitter, 1882🗺Coleoweb-Hinterleib ein wenig oder deutlich länger als die Flügeldecken [Abb. 11], das 4. Tergit ein wenig länger als die vorhergehenden.
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Abb. 11
#13
Euplectus Leach, 1817🗺ColeowebLabrum in der Mitte nicht oder kaum ausgebuchtet, nicht 2-lappig. Habitus [Abb. 6].
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Abb. 6
Leptoplectus T. L. Casey, 1908🗺Coleoweb-Labrum in der Mitte tief ausgebuchtet, deutlich 2-lappig [Abb. 12]. Habitus [Abb. 13]. (=Grammoplectus Jeann.)
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Abb. 12
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Abb. 13
#14
Plectophloeus Reitter, 1891🗺ColeowebFlügeldecken viel länger als der Halsschild [Abb. 14], mit je 2 Basalgrübchen und mit einem kleinen, ziemlich deutlichen Seitengrübchen. Augen immer entwickelt [Abb. 15].
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Abb. 14
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Abb. 15
Scotoplectus Reitter, 1879🗺Coleoweb-Flügeldecken sehr kurz, etwa so lang wie der Halsschild, ohne, mit 1 oder mit 2 Basalgrübchen; Seitengrübchen undeutlich. Augen völlig atrophiert.
#15
Saulcyella Reitter, 1901🗺ColeowebKopf deutlich schmäler als der Halsschild [Abb. 16] [Abb. 17], ohne Stirnfurche. Fühler normal lang, das Endglied fast so lang wie die Glieder 7 bis 10 zusammen.
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Abb. 16
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Abb. 17
Trimium Aubé, 1833a🗺Coleoweb-Kopf etwa so breit wie der Halsschild [Abb. 18], mit deutlicher U-förmiger Stirnfurche. Fühler kurz, das Endglied fast so lang wie die Glieder 4 bis 10 zusammen.
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Abb. 18
#16
Trichonyx Chaudoir, 1845🗺ColeowebDas 1. Tergit kaum länger als das 2., mit 2 winzigen, kaum sichtbaren Kielchen am Vorderrand, dazwischen nicht eingedrückt. Halsschild deutlich breiter als der Kopf [Abb. 7].
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Abb. 7
Amauronyx Reitter, 1882🗺Coleoweb-Das 1. Tergit deutlich länger als das 2. [Abb. 19], mit 2 deutlichen, ± divergierenden Kielchen, dazwischen eingedrückt [Abb. 20]. Halsschild so breit oder fast so breit wie der Kopf.
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Abb. 19
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Abb. 20
#17
Batrisus Aubé, 1933a🗺ColeowebHalsschild ohne vorragende Dorne beiderseits des mediobasalen Eindruckes. Allgemein robustere Formen [Abb. 21].
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Abb. 21
Batrisodes Reitter, 1882🗺Coleoweb-Halsschild mit 2 Dornen beiderseits des mediobasalen Eindruckes [Abb. 22]. Form im allgemeinen kleiner [Abb. 23].
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Abb. 22
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Abb. 23
#18
→ 19Kiefertaster gut entwickelt, länger als der Kopf, die Basis des Endgliedes kurz stielförmig. Hinterleib mit 6 sichtbaren Sterniten (7 bei Tychus ♂).
→ 22-Kiefertaster weniger groß entwickelt, kürzer als der Kopf, die Basis des Endglieds breit, nicht stielförmig. Hinterleib nur mit 5 deutlich erkennbaren Sterniten. Tribus Brachyglutini.
#19
Tychus Leach, 1817🗺ColeowebVorletztes Glied der Kiefertaster besonders gut entwickelt, mehr als doppelt so lang wie breit, mit kurz stielförmiger Basis [Abb. 24]. Basalgrübchen des Halsschilds nicht durch eine Querfurche miteinander verbunden. Tribus Tychini.
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Abb. 24
→ 20-Vorletztes Glied der Kiefertaster klein, weniger als doppelt so lang wie breit, an der Basis nicht stielförmig verjüngt. Basalgrübchen des Halsschilds durch eine Querfurche verbunden. Tribus Bythinini.
#20
Tychobythinus Ganglbauer, 1896🗺ColeowebDas 1. Fühlerglied schlank, über 2 x länger als breit [Abb. 25] [Abb. 26] oder mehr, einfach in beiden Geschlechtern; das 2. Glied in beiden Geschlechtern oval. Unterseite der Glieder 2 und 3 der Kiefertaster mit zahlreichen kleinen vorragenden Körnchen [Abb. 27].
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Abb. 25
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Abb. 26
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Abb. 27
→ 21-Das 1. Fühlerglied weniger verlängert (eine Ausnahme für Mitteleuropa: Bryaxis argus Kr. ♀). Glied 2 und 3 der Kiefertaster höchstens mit einigen vorragenden Körnchen.
#21
Bythinus Leach, 1817🗺ColeowebEndglied der Kiefertaster bei den ♂ mit einer vorragenden Beule auf der Dorsalseite. Das 1. Fühlerglied in beiden Geschlechtern kurz und einfach, Glied 2 bei den ♂ am Innenrand im allgemeinen gekielt. Körperlänge zwischen 1,15 und 1,3 mm. Habitus [Abb. 28]
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Abb. 28
Bryaxis Kugelann, 1794🗺Coleoweb-Endglied der Kiefertaster bei beiden Geschlechtern ähnlich, seine Dorsalseite regelmäßig konvex. Das 1. Fühlerglied bei den ♂ oft verdickt und verschiedenartig ausgebildet, das 2. Glied bei den ♂ oft verdickt oder auf dem Innenrand gekielt. Körperlänge zwischen 1,2 und 2,1 mm. Habitus [Abb. 29].
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Abb. 29
#22
→ 22aBasalgrübchen des Halsschilds durch eine Querfurche verbunden.
→ 23-Basalgrübchen des Halsschilds nicht miteinander durch eine Querfurche verbunden. Flügeldecken ohne Seitengrübchen und Seitenstreifen.
#22a
Rybaxis Saulcy, 1876🗺ColeowebKopf jederseits neben dem Auge mit einem tiefen, kreisrunden Grübchen [Abb. 30] [Abb. 31]. Flügeldecken mit je einem Seitengrübchen und einem Seitenstreifen.
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Abb. 30
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Abb. 31
Trichonyx Chaudoir, 1845🗺Coleoweb-Kopf ohne Interoculargrübchen, aber mit tiefer mit U-förmiger Stirnfurche [Abb. 7]. Tribus Euplectini
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Abb. 7
#23
Brachygluta Thomson, 1859🗺ColeowebMediobasales Grübchen des Halsschilds gut entwickelt, so groß oder fast so groß wie die Seitengrübchen [Abb. 32]. Flügeldecken mit je zwei Basalgrübchen; der Dorsalstreifen endet vor dem Apex der Flügeldecken.
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Abb. 32
→ 24-Mediobasales Grübchen des Halsschilds wenig entwickelt, viel kleiner als die Seitengrübchen.
#24
Reichenbachia Leach, 1826🗺ColeowebFlügeldecken mit je 2 Basalgrübchen; Dorsalstreifen vollständig, fast mit dem Nahtstreifen am Apex der Flügeldecken verbunden.
→ 24a-Flügeldecken mit je 3 Basalgrübchen; der Dorsalstreifen endet kurz vor dem Apex der Flügeldecken.
#24a
Trissemus Jeannel, 1949🗺Coleoweb1. Tergit ein wenig länger oder ebenso lang wie die Hälfte der Flügeldeckenlänge [Abb. 33]. Das 6. Fühlerglied länger oder so lang wie das 5.. ♂ oft mit Sexulamerkmalen an den Fühlern.
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Abb. 33
Fagniezia Jeannel, 1950🗺Coleoweb-1. Tergit kürzer, kürzer als die Hälfte der Flügeldeckenlänge [Abb. 34]. Das 6. Fühlerglied ein wenig kürzer als das 5.. ♂ ohne besondere Sexualmerkmale auf den Fühlern; Aedoeagus völlig anders gebaut als bei Trissemus.
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Abb. 34
#25
→ 26Tarsen mit einer Kralle. 1. Tergit sehr groß, viel länger als das 2.. Kiefertaster besonders lang, das EndgIied etwa so lang wie der Kopf. Tribus Pselaphini.
→ 27-Tarsen mit zwei fast gleichen Krallen. 1. Tergit nicht länger als das 2.. Kiefertaster wenig verlängert, das Endglied viel kürzer als der Kopf.
#26
Pselaphaulax Reitter, 1909🗺ColeowebHalsschild mit einer Querfurche, welche die drei Basalgrübchen verbindet [Abb. 35]. Flügeldecken mit 3 Basalgrübchen, die zwei inneren liegen aneinander, in einem Eindruck. 1. Tergit mit erhabener Seitenrandung.
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Abb. 35
Pselaphus Herbst, 1791🗺Coleoweb-Halsschild ohne Querfurche und ohne Basalgrübchen [Abb. 36]. Flügeldecken ohne Basalgrübchen. 1. Tergit mit flacher Seitenrandung [Abb. 37].
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Abb. 36
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Abb. 37
#27
Tyrus Aubé, 1833a🗺ColeowebBasalgrübchen des Halsschilds durch eine Querfurche verbunden [Abb. 38]. Frontoclypeus ohne vorragende Tuberkeln vor den Augen. Behaarung aus einfachen Haaren gebildet. Tribus Tyrini.
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Abb. 38
→ 28-Basalgrübchen nicht miteinander durch eine Querfurche verbunden. Frontoclypeus beiderseits vor den Augen mit einem vorragenden Tuberkel. Behaarung aus schuppenförmigen Haaren gebildet. Tribus Ctenistini.
#28
Chennium Latreille, 1807🗺ColeowebKiefertaster sehr klein, aus 3 Glieder gebildet, ohne Anhänge. Kopf knapp hinter den interokularen Grübchen konisch erhaben. Fühler besonders dick [Abb. 39].
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Abb. 39
→ 29-Kiefertaster gut entwickelt, aus 4 Glieder gebildet, davon die 3 letzten mit je einem pinselförmigen Anhang. Kopf hinter den interokularen Grübchen nicht erhaben. Fühler weniger dick.
#29
Centrotoma C. Heyden, 1849🗺ColeowebScheitelbreite erheblich größer als die gemeinsame Augenbreite, Augen relativ klein. Endglied der Kiefertaster fast so lang wie breit. Beine und Fühler kurz [Abb. 40].
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Abb. 40
Ctenistes Reichenbach, 1816🗺Coleoweb-Scheitel schmal, seine Breite kaum größer als die gemeinsame Augenbreite, Augen sehr groß. Endglied der Kiefertaster sehr quer. Beine und Fühler gestreckt [Abb. 41].
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Abb. 41
Enthaltene TaxaAmauronyxBatrisodesBatrisusBibloplectusBibloporusBrachyglutaBryaxisBythinusCentrotomaChenniumClavigerCtenistesDimerusEuplectusFagnieziaLeptoplectusMeliceriaPlectophloeusPselaphaulaxPselaphusPseudoplectusReichenbachiaRybaxisSaulcyellaScotoplectusTrichonyxTrimiumTrissemusTychobythinusTychusTyrus
Erstellt am: 17.08.2010 · Letzte Aktualisierung: 23.01.2026 - 11:56:45
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