Halsschild auf der Vorderhälfte mit feinen, ± dichten, isolierten Punkten, diese auf der Hinterhälfte zu Längsrunzeln verflossen. Halsschild stark quer, Flügeldecken kurz elliptisch, Farbe und Behaarung ähnlich wie bei ovatus. 5 mm. D: Nördliches Jugoslawien und Kärnten (Karawanken).
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Kleiner: 3-4 mm. Kopf und Halsschild dunkelbraun, Flügeldecken und Beine etwas heller. Flügeldecken lang eiförmig, etwa 1,5 x so lang wie zusammen breit [Abb. 1]. Oberseite matt, Halsschild dicht tuberkuliert, Flügeldeckenzwischenräume kurz und anliegend mehrreihig behaart. Fühler kurz, 1. Geißelglied so lang oder etwas länger als das 2.. B: Subalpin bis alpin in der Bodenstreu. D: Durch die Karpaten und das gesamte Alpengebiet bis zu den Vogesen verbreitet; gebietsweise nicht selten.
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-5-10 mm. Gedrungen gebaut, Flügeldecken nur wenig länger als zusammen breit. Halsschild tuberkuliert, Flügeldeckenzwischenräume flach, breiter als die Punktstrejfen. Behaarung fein und gleichmäßig, kaum gereiht. 6 mm. B: An Liguster und Flieder [Abb. 2], bei starkem Befall auch an Rosen beobachtet [Abb. 3]. D: Aus der Ukraine und Polen ins östliche Mitteleuropa und nach Osten und Norddeutschland verschleppt und dort stellenweise eingebürgert. Ich habe solche typischen Fraßspuren an Flieder schon als Kind in unserem Garten in Berlin etwa 1958 gesehen; es könnte sich natürlich auch um crataegi LZ >>>9 gehandelt haben, der ebenfalls von Flieder gemeldet wurde.

Letzte Glieder der Fühlergeißel deutlich länger als breit. Halsschild mit nur einer Längsschwiele. Flügeldecken breit eiförmig, ziemlich glänzend, schwarz, seltener dunkelbraun, Fühler und Beine gelbrot. 4-4,5 mm. D: Mediterrane Art, die von der Türkei über die Balkanhalbinsel bis in die südlichen Alpengebiete verbreitet ist.
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Zahn der Hinterschenkel dornförmig und spitzig. Halsschild mit mehreren groben Längsschwielen in der MItte (Anordnung variabel) [Abb. 4]. Glänzend schwarz oder schwarzbraun, Oberseite fein und dünn behaart. Fühler und Beine braunrot. 4-6 mm. B: In der Bodenstreu, unter Pflanzenrosetten etc., im Freiland und auf Kulturboden. Tritt als Schädling an Nadel-, seltener Laubholz auf. D: Von Mittelasien westlich über fast ganz Europa verbreitet; auch in Nordamerika. In Mitteleuropa gemein, sowohl in der Ebene als auch im Gebirge bis 2000 m aufsteigend.
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-Zahn der Hinterschenkel sehr klein und spitzig. Halsschild nur mit 1 Längsschwiele in der MItte, diese manchmal von Längsrunzeln umgeben. Oberseite fein aber dichter behaart als bei ovatus. Färbung wie dieser und ihm sehr ähnlich. 3,8-5 mm. D: Nord-, West- und Mitteleuropa; in Mitteleuropa bis Pommern, Thüringen und Tirol. Bei uns bisher nur sehr sporadisch nachgewiesen und vermutlich oft für ovatus gehalten. In Westeuropa vornehmlich im Gebirge. Aus Dänemark zahlreiche Angaben aus ebenen Gebieten, auch in Holstein (Kiel).
Der Rüsselrücken zwischen den Fühlern ist auffallend schmal, daselbst viel schmäler als die seitlichen Fühlergruben, letztere nach vorne ganz geschlossen. Gestalt sehr schlank; Halsschild nicht quer, zur Basis etwas ausgeschweift verengt; Flügeldecken langgestreckt elliptisch. Fühler sehr schlank. Vorderschenkelzahn oft sehr klein und nicht als 2-spitzig erkennbar. Schwarz, Beine dunkel braunrot [Abb. 5]. 5-9 mm. B: Montan bis subalpin auf Nadelholz. D: In den Alpen von Trient und Südtirol. (Untergattung Troglorhynchus)
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Kastanienbraun, Rüsselrücken fein rugulos punktiert. Halsschild ein wenig breiter als lang und an den Seiten gleichmäßig gerundet, fast kugelförmig, ziemlich dicht und stark punktiert, kleine Punkte dazwischen meist erkennbar. Flügeldecken lang oval, oben abgeflacht [Abb. 7]. 7,5-8 mm. D: Albanien, Mazedonien, Griechenland: Cephallonia.
Die Fühlerkeule ist normal gebildet, die Nähte ihrer Glieder sind sehr fein, wenig schräg und nicht abgesetzt. Pterygien kräftig ausgebildet, diese samt den Fühlergruben wenig schmäler als der Rüsselrücken zwischen der Fühlerbasis. Halsschild stark und wenig dicht punktiert, Flügeldecken lang oval, gleichmäßig flach gewölbt. Vorderschenkel mit kräftigem dornförmigen Zähnchen. Rostrot bis rotbraun. 6-7,5 mm. D: Griechenland.
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Flügeldeckenzwischenräume mit einer Reihe aufrecht stehender Borstenhaare. Augen gewölbt. Halsschild klein, schwach quer, grob tuberkuliert. Zahn der hinteren Schenkel scharf und spitzig. Letzte Glieder der Fühlergeißel deutlich länger als breit. 5-6 mm. B: In Tallagen auf Gesträuch (Liguster, Flieder etc.). Nachttier. D: Früher nur aus Rumänien, Jugoslawien und Italien bekannt, heute vermutlich durch Verschleppung auch in Mitteleuropa weiter verbreitet; aus fast allen Gebieten Österreichs vereinzelte Fundangaben, neuerdings auch aus Oberbayern. Eingeschleppt in England, Dänemark, Hamburg.
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Halsschild in der MItte mit glatter Längsschwiele. Oberseite ± fleckig, leicht metallisch beschuppt. Flügeldeckenstreifen fein, Zwischenräume tuberkuliert, die Naht im hinteren Teil kielförmig vorgewölbt. 5-8 mm. B: Schädling an Laubhölzern (Quercus, Crataegus, Prunus). D: Vom Kaukasus und von Rußland bis Mitteleuropa verbreitet; in Österreich westlich bis Kärnten, in der Tschechoslowakei, in Schlesien sowie in wärmeren Gebieten der Ebene und montaner Gebirgslagen westlich bis Hessen gemeldet.
Augen groß, flach, kaum vortretend. Fühler schlank, 3. und 4. Geißelglied länger als breit. Halsschild breiter als lang. Schenkel sehr schwach gezähnt. 8-10 mm. D: Südosteuropa, in Mitteleuropa fraglich.
-Augen kleiner, deutlich vorgewölbt Fühler kurz und dick. 3. und 4. Geißelglied nicht länger als breit. Halsschild nicht breiter als lang, etwas undicht tuberkuliert. Vorderschenkel stark und spitzig gezähnt. 5-7 mm. D: Südosteuropäische Art, die auch in der Slowakei vorkommt.