Früher eigenständige Familie, jetzt Unterfamilie der Ptinidae. Körper flach, lang, schmal, Länge üblicherweise 2-5 mm. Gelb-, rot- bis schwarzbraun. Kopf gerade hervorragend, hinter den Augen verschmälert; Kopfschild deutlich durch eine Linie von der Stirn abgegrenzt; Oberl in der Mitte eingebuchtet, fast 2-lappig, Vorderrand behaart; Kiefer kräftig, breit, im Innenrand 2-zähnig; Seitenecken der Stirn erhaben, oft einen Höcker oder Zahn bildend. Fühler mit 11 Gliedern, unter den Stirnhöckern eingefügt; Fühlerkeule zumeist 2-gliedrig. Augen groß, seitlich fast halbkugelig hervorragend. Halsschild trapezförmig, länglich rechteckig bis quadratisch, konvex oder verflacht, mit seichten Eindrücken, die Y-förmig oder länglich sind, oder mit tieferer langovaler Grube; Seitenrand fein bis grob gezähnelt, selten glatt; Hinterecken spitz bis stumpfwinklig; fein bis grob punktiert und behaart oder mit Borsten. Flügeldecken lang und schmal, ungeordnet oder in Reihen punktiert, die Punkte groß bis fein, rund oder länglich, gestochen bis geritzt; oft in Reihen, gelegentlich ungleichmäßig seidenartig bis kräftig behaart, bei Minthea z. T. mit keulenförmigen, geflügelten Borsten. Abdomen mit 5 sichtbaren Sterniten (3.-7.), das 1. so lang wie die 2 nächsten zusammen. Aedoeagus 3-teilig; Parameren symmetrisch, lang, schmal; Penis dünn, lang, wenig differenziert. Die ausstreckbaren (äußeren) Genitalteile der ♀ bestehen aus einer zumeist extrem langen, dünnen Legeröhre, die jederseits 2-gliedrige Vaginaltaster trägt. Form der Legeröhre und sinngemäß des Penis sind dem Eiablageverhalten (Ablage in Holzzellen und enge Spalten) angepaßt. Die früher eigenständige Familie ist jetzt den Ptinidae zugeordnet.